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Das Herz auf dem rechten Fleck

Alles neu für Ferienwohnung Neumaier in Reit im Winkl

Sie vermieten hochwertige Ferienwohnungen auf 5-Sterne-Niveau und wollten hinsichtlich ihres Marketings neue Wege gehen: die sympathische Familie Michael Neumaier im Chiemgau.

Ein komplett neues Konzept für den künftigen Auftritt musste somit her. Die Ideenfindung war kein Problem, denn die Familie hat das Herz auf dem rechten Fleck und kennt nur eine Maxime: Gästen einen unvergesslichen Urlaub in ihrer schönen Heimat zu bereiten!

Was passt da besser als ein schlichtes Herzerl als Logo? Und ein Webauftritt, der die ganze Lebensfreude und Heimatliebe der Familie zum Ausdruck bringt?

Natürlich haben wir auch auf eine hervorragende Benutzerfreundlichkeit der Website geachtet. So können interessierte Gäste auf nahezu jeder Seite eine Anfrage per Kontaktformular stellen. Und ein Button ermöglicht die telefonische Direktwahl via Smartphone.

Alles in allem, gibt es nun keine Ausrede mehr, nicht bei den Neumaiers vorbeizuschauen. Und das legen WIR Ihnen dringend ans Herz!

Eye Candy

Website für ein Model in Deutsch und Englisch. Natürlich in WordPress.

Zugegeben, der Titel ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern war der spontane Ausspruch eines ehemaligen Kollegen. Danke, Dirk! Aber er trifft ihn nur allzu genau – den ersten Gedanken beim Öffnen des Internetauftritts von Alexander Schmidt, alias Airlex.

Und ebenfalls zugegeben: Es gibt Schlimmeres als eine Website auf Basis von WordPress um solche hochprofessionellen Fotos „herumzubauen“. Ganz zu schweigen vom Motiv!

Was den Internetauftritt von Alexander Schmidt darüber hinaus bemerkenswert macht, ist die Übersetzung ins Englische. Entgegen vieler Gerüchte, gelingt dies auch bei einem anspruchsvollen Layout in WordPress. Wie? Das zeigen wir Ihnen gerne!

Ach ja, für alle, die jetzt neugierig geworden sind: Hier geht’s zur Airlex Website!

Eine Website zu Weihnachten

Interior Design goes WordPress

Es war ein lang gehegter Wunsch von Tina Dilorenzi und zu Weihnachten 2014 sollte er Realität werden: Eine neue Website für ihr breites Produkt- und Ideenportfolio im Geschäftsfeld Interior Design.

Die Herausforderung für uns: Hochwertigen Produkten von Marken wie Designers Guild & Co. den passenden Rahmen zu geben und dem exklusiven Geschmack der Kundin Rechnung zu tragen. Mit den vielen Features, die WordPress heute bietet, aber kein Problem. So haben wir jede Seite individuell gestaltet und diverse Bildergalerien für eine angemessene Produktpräsentation genutzt.

Das Ergebnis war pünktlich zum Fest online zu bewundern und ist inzwischen auf positives Feedback bei der Kundschaft gestoßen.
Wir wünschen Frau Dilorenzi viel Freude mit ihrer WordPress-Site und ihren Kunden ein hohes Maß an Inspiration!

Auftrag „coole Seite“

Auch eine Installationsfirma mag es modern!

Es klang beliebig, aber in unseren Ohren vielversprechend, denn der Auftrag lautete: „Ich hätte gerne ’ne coole Seite.“ Diesen Ausspruch tätigte der junge Inhaber einer Firma für Sanitärinstallationen, Heizungstechnik und Solaranlagen. Das war natürlich Musik in unseren Ohren, denn wir konnten aus dem Vollen schöpfen und unserer Kreativität freien Lauf lassen.

Ein aufgefrischtes Logo gab’s auch noch dazu und das Ergebnis – natürlich zu hundert Prozent responsiv und nach SEO Kriterien eingerichtet – erzeugte viele AAAHs und OOOOHs. Und ein glückliches Inhaber-Ehepaar, das nun sicherlich eine der modernsten Websites eines Handwerkerbetriebs sein Eigen nennen kann.

Wer hat noch nicht und will ebenfalls?! Wir stehen zur Verfügung!

Erste Website für eine Gießerei

Das Konzepter-Netzwerk konzipiert und realisiert erste Website für eine Gießerei.

Facebook wurde in den letzten Wochen nur sporadisch gepflegt und der Konzepter-Blog schien in einen Dornröschenschlaf gefallen zu sein. Was war passiert?

Nein, wir und unser Netzwerk, allen voran Publicdesign, waren nicht in Urlaub. Ganz in Gegenteil! Gemeinsam haben wir uns einem sehr interessanten Auftrag gewidmet: der Konzeption und Realisierung des neuen Webauftritts der Esterer Gießerei mit Werken in Altötting und Wurzen.

Eine faszinierende Aufgabe! Zum einen, weil uns das Material, vor allem in flüssiger Form und in seiner ganzen Vielfalt, in seinen Bann zog. Und zum anderen, weil die Esterer Gießerei auf eine erfolgreiche Historie von mehr als 150 Jahren zurückblickt.

Das Ergebnis ist nun online zu bewundern und der Kunde ist glücklich. Was will Agentur mehr!

Aus dem Leben eines Texters

„Das ist zu teuer!“ Oder: Vom Elend der Content-Lieferanten

Früher nannte man sie „Texter“. Im Zeitalter des Internets sind sie zu Content-Lieferanten verkommen – mit entsprechend niedrigem Ansehen und schlechter Bezahlung.

Redaktion und Text: Aus dem Leben eines Texters

Aber warum? Weil sich so viele Ungelernte und Ungeübte in diesem Berufsstand tummeln?
Die Qualität der Texte im Netz legt diese Vermutung nahe.

Oder weil das Ergebnis der Dienstleistung weitaus offensichtlicher ist und weniger im Verborgenen bleibt als etwa die Erstellung einer Webseite? Vielleicht legen die Schreiberlinge nicht ausreichend deutlich dar, welcher Aufwand und welche Anstrengungen die Arbeit eines Texters in sich birgt? Von jedem etwas, denke ich.

Texten als hochkomplexer neuronaler Prozess

Umso ärgerlicher, ja sogar bedrohlich für die Existenz der eigenen Agentur, wenn die Leistung nicht ansatzweise die finanzielle Würdigung erfährt. Der Grafiker, der Programmierer, alle haben ihre Angebote abgegeben und der Texter, dessen Arbeit Buchstabe für Buchstabe einen komplexen neuronalen Prozess darstellt, hört die Aussage: „Das ist zu teuer!“

Die kreative Arbeit, die, ganz nebenbei erwähnt, zudem erst dann gelingt, wenn die „Muse küsst“, umfasst unzählige Schritte und Tätigkeiten, die Texter nur selten in ihren Angeboten korrekt aufführen.

Daher seien hier nur die wichtigsten Leistungen in vierzehn Schritten zusammengefasst:

Schritt 1: Beratung, Briefing, Inputgespräche
Gut zu verwertende Informationen von Seiten des Kunden sind eine Seltenheit. Bleibt nur, dem Auftraggeber in mühevoller Arbeit, Einzelheiten zu entlocken. Oftmals ist ein ausführlicher Fragebogen die letzte Rettung. Außer acht lassen sollte man allerdings auch nicht die umfassende Beratung, um sicherzustellen, dass der Kunde auch das erhält, was er benötigt. Schließlich sind Texte kein Selbstzweck, sondern dienen der Kommunikation mit diversen Zielgruppen.

Schritt 2: Recherche, Analyse. Materialsammlung, Materialsichtung
Ernüchtert von der inhaltlichen Tiefe des vom Kunden bereitgestellten Materials, bleibt nur eines: die umfassende Recherche – es lebe das Internet – oder gleich das Vertiefen in wissenschaftliche Arbeiten. Für meist nur einen Text wohlgemerkt! Studien kommen ja auch immer gut. Also, weitersuchen!
Dann wäre noch eine weitere Tätigkeit zu verrichten: die Konkurrenzanalyse. Was macht der Wettbewerb und was kann man besser machen? Schließlich ist man neu im Thema, möchte nicht immer in der alten Soße schwimmen und sich im positiven Sinn abgrenzen.
Ach ja, jetzt ist doch recht viel Input zusammengekommen. Dieser muss natürlich in seiner ganzen Fälle gesichtet, bewertet und priorisiert werden.

Schritt 3: Ideenfindung, Konzeption, Visualisierung
Jetzt braucht’s noch einen Aufhänger bzw. Einstieg. Von diesem hängt viel ab, ja eigentlich alles. Denn erst braucht es die zündende Idee, nach der sich das ganze inhaltliche und visuelle Konzept richtet. Und bis diverse Gedankenblitze im Kopf zu einem verwertbaren Konzept gereift sind, können schon mal ein paar Stunden, oder, im schlimmsten Fall, Tage ins Land gehen. Besser auch, man überlegt sich gleich Alternativen. Schließlich kommt es vor, dass ein Kunde so manchem Einfall nicht ebenso enthusiastisch folgt wie man selbst.

Schritt 4: Headlines, Subheadlines, Zwischenheadlines
Die nächste Herausforderung wartet: Wie schaffe ich es, die Kernaussagen in die Überschriften und Zwischenüberschriften zu packen? Und dies auch noch interessant oder sogar unterhaltsam? Schließlich sollen die Augen des Lesers an diesen haften bleiben. Sie sind der Einstieg in jeden Text. Wenn die Zeit allzu unerbittlich fortschreitet, verschiebt man das Ausbrüten der Headlines jedoch besser an das Ende der Textarbeit.

Schritt 5: Texten zum Ersten
Man hat gebastelt, jedes einzelne Wort gedreht und gewendet. Man weiß genau, warum dies da und jenes dort steht. Und man legt sein Kunstwerk erstmals dem Kunden vor. Auf die Präsentation eines Textentwurfs hat man bewusst verzichtet. In den seltensten Fällen wird ein Entwurf auch als solcher gesehen.

Schritt 6: Texten zum Zweiten
Es kommt, wie es kommen muss: Der Kunde hat so manche Intention nicht verstanden und macht Änderungsvorschläge. Nun heißt es, diese einzuarbeiten, ohne das Werk gleich zu ruinieren.

Schritt 7: Layout und Abbildungen
Ein Text entfaltet nur in einem adäquaten Rahmen die gewünschte Wirkung. Da gilt es, den Grafiker umfassend zu briefen. Oder gleich selbst Hand anzulegen.

Schritt 8: Bildunterschriften
Abbildungen sind oftmals erklärungsbedürftig. Und Bildunterschriften eine Herausforderung, nicht nur, weil wenig Platz zur Verfügung steht. Oftmals erfährt der Texter nicht, was oder welche Personen abgebildet sind. Da heißt es wieder, recherchieren. Und bloß nicht auf die Schreibweise der gelieferten Namen oder Funktionen verlassen. Das geht schief…fast immer!

Schritt 9: Zitate, Mottos, Redewendungen
Das Layout kommt noch etwas dröge daher. Warum nicht den Texter bitten, sich mal etwas „einfallen“ zu lassen. Die Arbeitsstunden zählt man inzwischen besser nicht mehr!

Schritt 10: Korrekturen zum Ersten
Das Werk steht soweit. Jetzt braucht man Ruhe und Muße zum mehrfachen überprüfen und Korrigieren. Schließlich ist der Fehlerteufel auch am Werk, wenn man selbst oder der Grafiker den Text in das Layout einfließen lässt. Das Gehirn liest allerdings inzwischen das, was es lesen will.

Schritt 11: Kundenprästentation zum Ersten
Man hat es geahnt: Der Kunde hat plötzlich noch ein paar Einfälle. Und es obliegt dem Texter, diese im bereits fertig gesetzten Werk unterzubringen. Die Zeichenzahl ist durch das Layout begrenzt? Na ja, ist ja das Problem des Texters!

Schritt 12: Kundenpräsentation zum Zweiten
Die paar Kleinigkeiten sind ja schnell eingearbeitet, nicht wahr?!

Schritt 13: Korrekturen zum Zweiten
Oh Gott, jetzt ist einem selbst in der Hektik ein Fehler passiert. Nur ein dummer Tippie, aber der Kunde hat’s gesehen und man überprüft den ganzen Text nochmal auf’s Neue.

Schritt 14: Das gro�e Finale
Das Werk ist fertiggestellt und man hofft inständig, nicht doch ein klitzekleines Detail übersehen zu haben. Die Hauptsache, der Kunde ist zufrieden. Und beim Schreiben der Rechnung denkt man besser nicht darüber nach, wie hoch der eigene Stundenlohn tatsächlich ist!

 

Die Angst vor dem weißen Blatt

Die kreative Blockade als tägliche Herausforderung für die schreibende Zunft

Da sitze ich nun vor meinem Laptop und die Zeit drängt! Heute Abend soll er fertig sein, der Text. Zumindest soweit, dass ich ihn dem Kunden präsentieren kann. Und was mache ich? Ich starre auf den Screen…alles weiß, gnadenlos weiß! Das Weiß schmerzt geradezu in den Augen!

Dass ich aber so gar keine Idee habe! Erste Buchstaben erscheinen auf dem virtuellen Blatt und verschwinden wieder. Nein, es will mir nicht gelingen! Beunruhigt schaue ich in meine Unterlagen, aber auch diese bieten keine Inspiration. Die Zeit vergeht und meine Nervosität steigt….

Horror vacui – der Totalausfall des Gehirns

Redaktion und Text: Texten als hochkomplexer neuronaler ProzessWas ich da zum wiederholten Male erlebe, ist das, was man gemeinhin „Horror vacui“ nennt: die gemeine Schreibblockade. Sie befällt nicht wenige der schreibenden Zunft, gnadenlos und regelmäßig.

Doch im Gegensatz zu Schriftstellern, denen generell mehr Zeit für ihr kreatives Tun zugebilligt wird, ist die Panik vor dem leeren Blatt für Journalisten und Texter eine wahre Bedrohung im Berufsalltag.
Denn die Zeit verstreicht ungenutzt und Zeit kostet den Selbstständigen nicht nur Nerven, sondern bares Geld.

Aber woher kommt das Phänomen der geistigen Leere vor dem Rechner? Müssten nicht gerade Profis leicht und locker ein Textchen stricken können?

Buchstabe für Buchstabe ein hochkomplexer neuronaler Prozess

Nein, gerade diese Berufsgruppe nicht – ausgenommen es handelt sich lediglich um zu Papier gebrachte Plaudereien.
Gerade professionelle Schreiberlinge haben ein Problem: Sie haben zu viele Gedanken im Kopf! Denn beim Schreiben laufen dreißig kognitive Prozesse im Gehirn zur gleichen Zeit ab: Stil, Strukturierung, Textart, Kernaussage, Zielgruppen, unzählige Details sind zu beachten. Jeder Buchstabe wird zur kreativen Entscheidung!

Damit ist das Texten für unser neuronales System äußerst komplex und anspruchsvoll. Und bei dem hohen Anspruch, mit dem Berufsschreiber an ihre Arbeit gehen, kann ein Gehirn infolge von Überlastung schon mal mit totaler Verweigerung reagieren. Nicht zufällig grassiert gerade unter professionellen Textern die peinigende Angst vor dem weißen Blatt.

Entspannung als Grundlage für kreative Denkprozesse

Aber was tun? Ebendiese Forscher, die uns das Texten als einen äußerst anstrengenden und komplexen neuronalen Prozess beschreiben, haben uns den Hinweis geliefert: Das Gehirn braucht, um kreativ arbeiten zu können, Ruhe und Entspannung. Also, weg vom Schreibtisch und spazieren gehen oder zur Not Kuchen backen. Aber immer mit Diktiergerät oder Notizblock in Reichweite. Denn genau so wie Gedanken verschwinden, kommen sie auch wieder: plötzlich und unvermutet! Gutes Texten weiterhin!