Beiträge

Das Herz auf dem rechten Fleck

Alles neu für Ferienwohnung Neumaier in Reit im Winkl

Sie vermieten hochwertige Ferienwohnungen auf 5-Sterne-Niveau und wollten hinsichtlich ihres Marketings neue Wege gehen: die sympathische Familie Michael Neumaier im Chiemgau.

Ein komplett neues Konzept für den künftigen Auftritt musste somit her. Die Ideenfindung war kein Problem, denn die Familie hat das Herz auf dem rechten Fleck und kennt nur eine Maxime: Gästen einen unvergesslichen Urlaub in ihrer schönen Heimat zu bereiten!

Was passt da besser als ein schlichtes Herzerl als Logo? Und ein Webauftritt, der die ganze Lebensfreude und Heimatliebe der Familie zum Ausdruck bringt?

Natürlich haben wir auch auf eine hervorragende Benutzerfreundlichkeit der Website geachtet. So können interessierte Gäste auf nahezu jeder Seite eine Anfrage per Kontaktformular stellen. Und ein Button ermöglicht die telefonische Direktwahl via Smartphone.

Alles in allem, gibt es nun keine Ausrede mehr, nicht bei den Neumaiers vorbeizuschauen. Und das legen WIR Ihnen dringend ans Herz!

Double-Opt-In-Bestätigung ist unerwünschte Werbung

Ein Urteil des OLG-München, das die Bestätigungsmail im Double-Opt-In-Verfahren als Spam abqualifiziert, wirft Fragen auf.

Gerne hätte ich einmal einen Beitrag zu einem anderen Themenkreis verfasst, aber die Meldung über ein Urteil des Oberlandesgerichts München (Urteil vom 27.9.12 -Az.: 29 U 1682/12) hat die Marketing- und PR-Welt heute aufgeschreckt – und damit natürlich auch mich. Demnach stellt die Bestätigungsmail, die im Rahmen des allgemein akzeptierten und weit verbreiteten Verfahrens des Double-Opt-In versendet wird, unerwünschte Werbung dar.

Um was geht es beim Double-Opt-In?

Zur Erklärung: Beim Double-Opt-In erklärt der Endverbraucher durch eine doppelte Bestätigung, dass er Werbung oder auch Informationen wie Newsletter von einem Unternehmen oder einer Institution erhalten möchte. Auf diese Weise konnte der Werbungtreibende sicher sein, dass die Einwilligung auch tatsächlich von der Person stammt, die anschließend Empfänger seiner Werbebotschaft sein wird. Und damit wähnte er sich auch bislang auf der rechtlich unzweifelhaften Seite! Bis zum aktuellen Urteil!

Recht im Internet: Das Double-Opt-In-Verfahren

Rechtsanwalt Schwenke gibt im Rahmen eines ausführlichen Blogbeitrags zwar Handlungsanweisungen, wie einem Spam-Vorwurf in diesem Zusammenhang vorgebeugt werden kann, jedoch bleiben viele Fragen offen.

Zentaler Rat von Herrn Schwenke an alle Werbetreibenden ist, den Anmeldevorgang eines jeden Empfängers von Werbung oder Informationen genau zu protokollieren. Dazu gehören nicht nur Zeitpunkt, Name und Inhalt der Anmeldungs- und Bestätigungsmail, sondern auch die jeweilige IP-Adresse. Und dies ist nach deutscher Rechtsprechung ohne eine zulässige Genehmigung seitens des Anmelders nicht zulässig. Und spätestens dann wird ein Interessent, sei es aus Informationsüberflutung oder aus Angst, seine Daten unlauteren Anbietern zu überlassen, einfach aussteigen.

Geltende Rechtsprechung bedeutet Überforderung kleiner Unternehmer

Gedanklich steigen allerdings inzwischen auch kleine Unternehmer und damit unsere Kunden aus. Die rechtlichen Bestimmungen für die digitale Kommunikation werden immer absurder und scheinen rechtlichen Laien völlig überzogen zu sein. Bereits die Aufforderung, trotz umfassender Datenangaben auf einem kommerziell genutzten Facebook-Account auf ein Impressum zu verweisen, stößt bei vielen unserer Kunden auf ungläubiges Staunen! Ganz zu schweigen von einem Prozedere, wie es das neue Urteil verlangt. Dies wird ein kleiner Unternehmer inzwischen gar nicht mehr eigenständig bewerkstelligen können.

Was ist nun die Konsequenz aus diesem Urteil für all diejenigen, die nicht imstande sind, den neuen Anforderungen genüge zu tun? Auswandern oder künftig wieder per Snail-Mail zu kommunizieren!