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7 Sicherheitstipps für Ihre WordPress Website

Wie Sie Ihre WordPress Website vor Hackern schützen

Täglich werden unzählige Webseiten gehackt. Kaum eine Woche vergeht ohne die Nachricht von öffentlichen oder kommerziellen Portalen, die Hacking-Angriffen zum Opfer fallen. Und natürlich kann auch Ihre WordPress Website das Ziel von Attacken sein. Und das erfahren Sie mitunter erst, wenn Google vermeldet: „Diese Seite wurde wahrscheinlich gehackt.“

Was dann passiert ist? Ihre Internetseite wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit auf  einem der folgenden Wege infiziert:

  • „Malicious Redirects“ – Ihre Website wurde durch Hacking der .htaccess-Datei gekapert und zu Internetseiten weitergeleitet, die mit Schadsoftware infiziert sind
  • „Pharma-Hacks“ – Schwachstellen Ihrer Website wurden von einem sogenannten Exploit genutzt, um Suchmaschinen mit Links zu pharmazeutischen Seiten, Online-Casinos, Porno-Seiten oder dubiosen Kreditgebern zu füttern;  Pharma-Hacks sind nur für Suchmaschinen sichtbar
  • „Backdoors“ – Angriff durch eine Hintertür in der Umgebung der normalen Zugriffssicherung
  • „Drive-by Downloads“ – Infektion beim Herunterladen von Software

Einen hundertprozentigen Schutz gegen Schadsoftware gibt es nicht. Aber es gibt einfach und schnell anzuwendende Maßnahmen, die die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Hacking-Angriffs massiv reduzieren. Und sollte es dennoch zum Schlimmsten kommen, ist mithilfe eben dieser Maßnahmen Ihre Website ebenso schnell wieder herstellbar.

Tipp 1: Wählen Sie ein starkes Passwort für Ihr Backend!

Auch wenn es unangenehm ist, eine Hieroglyphen-Passwort einzugeben, das aus 16 oder mehr Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht, es lohnt sich! Nutzen Sie am besten den Passwort-Generator, der Ihnen WordPress im Backend anbietet. Diese Passwörter sind nicht zu knacken. Zumindest nicht in den nächsten drei Millionen Jahren.
Zusätzlich sollten Sie die URL für Ihre Anmeldung abändern. Wählen Sie nicht die übliche URL http://meine-website.de/admin oder /wp-admin als Zugang zu Ihrem Backend! Weitere Sicherheit bietet eine Zwei-Faktoren-Authentifizierung, die ählich wie das TAN-System beim Online-Banking funktioniert.

Tipp 2: Halten Sie alle Komponenten Ihrer Website aktuell!

Es dauert nicht lange, ist aber eine der besten Maßnahmen für mehr Sicherheit: Die regelmäßige Aktualisierung von WordPress, Themes und Plugins. Und verwenden Sie ausschließlich Komponenten von Elite-Programmierern, die zeitnah Updates zur Verfügung stellen. Eines sollten Sie vor einer jeden Aktualisierung nicht vergessen: Die Erstellung eines Backups für alle Komponenten Ihrer Website. Nutzen Sie auch die Option eines Child-Themes für problemlose Updates Ihrer Theme-Dateien!

Tipp 3: Erstellen Sie regelmäßig Backups aller Komponenten Ihrer Website!

Eine erfolgreiche Hacker-Attacke ist ärgerlich, aber kein Drama für den Fall, dass Sie regelmäßige Sicherungskopien Ihrer Website, Ihrer Theme- sowie SEO-Einstellungen und Ihrer Datenbank erstellt haben. Eine Backup-Routine stellt nahezu jede Sicherheitssoftware zur Verfügung. Als Speicherort bietet sich ein Verzeichnis außerhalb des Verzeichnisses Ihrer Website an.

Tipp 4: Schützen Sie Ihre Serverdateien vor unbefugtem Zugriff!

Für die Verzeichnisse und Dateien auf Ihrem Server können diverse Zugriffsrechte für Lesen, Schreiben und Ausführen vergeben werden. Sind sensible Dateien wie die .htaccess oder wp-config.php offen für Zugriffe von außen, werden potenzielle Hacker geradezu eingeladen. Hier sollte nur „Lesen“ erlaubt sein. Bei Dateien im Verzeichnis „wp-content“ sollten die öffentlichen Zugriffsrechte auf „Lesen“ und „Ausführen“ beschränkt sein.

Tipp 5: Prüfen Sie Ihre Website regelmäßig auf Schadsoftware!

Nutzen Sie eine Scan-Software, die Ihre Website auf Schadsoftware wie Pharma-Hacks untersucht. Manche Services bieten sogar Routinen an, die Ihnen regelmäßigen Reports liefern.

Tipp 6: Nutzen Sie „WordPress Brute Force Protection“!

Software für Brute-Force-Schutz („Brute Force“ für erschöpfende Suche) schützt Ihre Website lokal vor Angreifern, die versuchen, durch Ausprobieren aller möglichen Kombinationen Zugriff zum Backend zu erhalten. Sie identifiziert jedoch auch Hacker und ihre Vorgehensweise im World-Wide-Web und bewahrt Ihre Website automatisch vor deren Hacking-Versuchen.

Tipp 7: Installieren Sie eine Sicherheitssoftware!

Das Beste zum Schluss: Eine Sicherheitssoftware bietet Ihnen zahlreiche Schutzmaßnahmen an, die Sie vor allem auf eine einfache Weise aktivieren und modifizieren können. Eine gute Software beinhaltet unter anderem eine Backup-Routine (siehe Tipp 3), die Überprüfung von Datei-Zugriffsberechtigungen (siehe Tipp 4), einen Malware-Scan (siehe Tipp 5), Brute Force Protection (siehe Tipp 6), eine IP-Whitelist-Funktion und vieles mehr!

Wie bereits gesagt, einen hundertprozentigen Schutz vor Hackern gibt es nicht. Man kann es ihnen aber möglichst schwer machen. Und sollte ein Hacking-Angriff doch einmal erfolgreich gewesen sein, garantieren Backups und diverse Tools die schnelle Wiederherstellung Ihrer Website und erneuter Listung bei Google!

 

 

 

 

Das Recht am eigenen Bild

Das Recht am eigenen Bild gilt auch in der Ferienzeit!

Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres und die vielen neuen Erlebnisse wollen in Bildern festgehalten werden. Doch die Daheimgebliebenen sollen sich ebenfalls freuen dürfen. Was liegt somit näher, als die schönen Motive von fröhlichen Menschen über Facebook und Co. zu verbreiten?

Allerdings kann hierbei ein allzu sorgloses Vorgehen mit einer hohen Geldstrafe oder sogar mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr geahndet werden.

Recht in der Kommunikation: Das Recht am eigenen BildDie Gesetzeslage zum Bildnisrecht

Der Hintergrund ist das Recht am eigenen Bild – ein allgemeines Persönlichkeitsrecht respektive das „Recht auf Achtung und Entfaltung der Persönlichkeit“.
Die Rechtsgrundlage für das Recht am eigenen Bild wiederum ist das „Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photografie“, kurz KunstUrhG, vom 9. Januar 1907. Und auch wenn sich bis heute einige Neuerungen ergeben haben, gilt dieses Gesetz in seinen Grundzügen noch immer.

Kernaussage des KunstUrhG: „Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden.“

Ausnahmen sind nach dieser Gesetzteslage von 1907 gegeben, wenn

  • es sich um Abbildungen aus dem Bereich der Zeitgeschichte handelt
  • Personen nur als Beiwerk in einer Landschaft oder einem sonstigen örtlichen Kontext zu sehen sind
  • Personen im Rahmen von größeren Versammlungen abgebildet werden
  • Bilder einem höheren künstlerischen Interesse dienen.

Doch Achtung: Diese Ausnahmen wurden durch die neue Rechtssprechung zum Teil revidiert.

Vorsicht bei der Ablichtung von Prominenten

So wurde die in der deutschen Rechtssprechung gängige Unterscheidung in Privatpersonen und „absoluten bzw. relativen Personen der Zeitgeschichte“ durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte relativiert. Zuvor durften in der Öffentlichkeit „absolute Personen der Zeitgeschichte“ und „relative Personen der Zeitgeschichte“ auch ohne deren Einwilligung fotografiert und die Bilder verbreitet werden. Nun muss geprüft werden, ob bei deren Fotos zeitgeschichtliche Relevanz vorliegt. Ganz ausgeschlossen vom Recht der Veröffentlichung sind ohnehin Bilder von Prominenten, die in privaten Räumen sowie in Rückzugsbereichen aufgenommen wurden. Hier greift das „Grundrecht auf Schutz des Familien- und Privatlebens“.

Generell gilt jedoch: Je mehr eine Person sich in der Öffentlichkeit bewegt und je mehr ihr Tun von öffentlichem Interesse ist, umso eher können Fotos und sonstige Abbildungen erstellt und medial verwertet werden.

Privatpersonen genießen besonderen Schutz

Und damit wären wir wieder beim Thema Urlaubsfotos und damit Bilder von Privatpersonen. Diese dürfen niemals ohne Zustimmung der Abgebildeten veröffentlicht werden. Auch dann nicht, wenn diese Personen nur in einer Menschenmenge zu erkennen sind.

Relevant für die Notwenigkeit einer Zustimmung ist die individuelle Erkennbarkeit. Und diese kann sich bereits aus dem thematischen Kontext ergeben. Selbst die aus den Medien bekannten Balken vor den Augen eines Abgebildeten können die Identifizierbarkeit einer Person bisweilen nicht verhindern.
Und die Grenzen sind fließend, denn ein Beweis für die Erkennbarkeit muss nicht geführt werden. Allein der Verdacht genügt!

Doch der Schutz von Privatpersonen geht noch weiter: Das bloße Erstellen eines Fotos verletzt mitunter das Recht am eigenen Bild.

Anspruch auf Löschung bei Verletzung der Privatsphäre

Wer sich in seiner Privatsphäre verletzt fühlt, kann vom Fotografierenden die Löschung der Aufnahme fordern. Und dies vor allem dann, wenn die fotografierte Person Grund zur Annahme hat, dass ihr Bildnis medial verbreitet werden soll, wie etwa bei einem Foto via Smartphone.

Daher kann mein Rat nur lauten: Seien Sie vorsichtig, wen Sie wann und in welchem Kontext für Ihre persönlichen Erinnerungsfotos ablichten. Selbst wenn es sich bei den abgebildeten Personen um Freunde und Bekannte handelt: Bitten Sie diese um ihre Einwilligung, bevor Sie deren Fotos via Facebook auf die virtuelle Reise schicken. Damit die schönste Zeit des Jahres auch in schönster Erinnerung bleibt!

 

Das Herz auf dem rechten Fleck

Alles neu für Ferienwohnung Neumaier in Reit im Winkl

Sie vermieten hochwertige Ferienwohnungen auf 5-Sterne-Niveau und wollten hinsichtlich ihres Marketings neue Wege gehen: die sympathische Familie Michael Neumaier im Chiemgau.

Ein komplett neues Konzept für den künftigen Auftritt musste somit her. Die Ideenfindung war kein Problem, denn die Familie hat das Herz auf dem rechten Fleck und kennt nur eine Maxime: Gästen einen unvergesslichen Urlaub in ihrer schönen Heimat zu bereiten!

Was passt da besser als ein schlichtes Herzerl als Logo? Und ein Webauftritt, der die ganze Lebensfreude und Heimatliebe der Familie zum Ausdruck bringt?

Natürlich haben wir auch auf eine hervorragende Benutzerfreundlichkeit der Website geachtet. So können interessierte Gäste auf nahezu jeder Seite eine Anfrage per Kontaktformular stellen. Und ein Button ermöglicht die telefonische Direktwahl via Smartphone.

Alles in allem, gibt es nun keine Ausrede mehr, nicht bei den Neumaiers vorbeizuschauen. Und das legen WIR Ihnen dringend ans Herz!

Eye Candy

Website für ein Model in Deutsch und Englisch. Natürlich in WordPress.

Zugegeben, der Titel ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern war der spontane Ausspruch eines ehemaligen Kollegen. Danke, Dirk! Aber er trifft ihn nur allzu genau – den ersten Gedanken beim Öffnen des Internetauftritts von Alexander Schmidt, alias Airlex.

Und ebenfalls zugegeben: Es gibt Schlimmeres als eine Website auf Basis von WordPress um solche hochprofessionellen Fotos „herumzubauen“. Ganz zu schweigen vom Motiv!

Was den Internetauftritt von Alexander Schmidt darüber hinaus bemerkenswert macht, ist die Übersetzung ins Englische. Entgegen vieler Gerüchte, gelingt dies auch bei einem anspruchsvollen Layout in WordPress. Wie? Das zeigen wir Ihnen gerne!

Ach ja, für alle, die jetzt neugierig geworden sind: Hier geht’s zur Airlex Website!

Ist meine Website hinreichend responsiv?

Handlungsbedarf für Websites, die nicht für mobile Devices optimiert sind

Nach Panda und Pinguin steht für morgen die Aktivierung eines neuen Algorithmus von Google an. Und Gerüchten zufolge, soll es dieser in sich haben. Die SEO-Community spricht sogar von einem „Mobilegeddon“.

Der Ausdruck verrät, um was es geht: Um das SEO-Kriterium Responsivität, i.e. Optimierung von Websites für den mobilen Zugriff über Smartphone und Tablet.
Alle Internetauftritte, die nicht responsiv sind, sollen demnach ab dem 21. April bei der Suche über mobile Devices eine massive Abwertung erfahren. Die gute Nachricht: Subdomains, die auf Smartphone und Tablet optimiert sind, werden nicht benachteiligt.

Google-Tool zum Website-Check auf Responsivität

Um zu überprüfen, ob die eigene Website den Google-Kriterien für mobile Devices genügt, bietet Google Seiteninhabern oder Webmastern ein kostenloses Tool an (siehe Beitragsbild). Dieses bewertet die Website unter der eingegebenen URL und gibt Tipps zur Anpassung an die Kriterien für mobile Seiten.

Wer es bis zur Einführung des neuen Algorithmus nicht schafft, den eigenen Auftritt zu optimieren, braucht langfristig nicht um seine Position in den SERPs der Suchmaschine zu bangen. Anders als bei den letzten Updates, werden Anpassungen an die Responsivität bei jedem Crawler-Besuch registriert und das Ranking neu bewertet.

Websites ohne mobile Ansicht bald chancenlos

Allerdings sollte jeder Inhaber einer veralteten Website das Google-Update als Warnhinweis sehen und die Erneuerung des eigenen Internetauftritts möglichst zügig in Angriff nehmen. Denn: Die Nutzung von Smartphone und Co. schreitet inflationär fort. Man muss kein Prophet sein, um vorhersagen zu können, dass Websites, die nicht für die mobile Nutzung ausgelegt sind, mittelfristig im Wettbewerb verlieren werden.

Eine Website zu Weihnachten

Interior Design goes WordPress

Es war ein lang gehegter Wunsch von Tina Dilorenzi und zu Weihnachten 2014 sollte er Realität werden: Eine neue Website für ihr breites Produkt- und Ideenportfolio im Geschäftsfeld Interior Design.

Die Herausforderung für uns: Hochwertigen Produkten von Marken wie Designers Guild & Co. den passenden Rahmen zu geben und dem exklusiven Geschmack der Kundin Rechnung zu tragen. Mit den vielen Features, die WordPress heute bietet, aber kein Problem. So haben wir jede Seite individuell gestaltet und diverse Bildergalerien für eine angemessene Produktpräsentation genutzt.

Das Ergebnis war pünktlich zum Fest online zu bewundern und ist inzwischen auf positives Feedback bei der Kundschaft gestoßen.
Wir wünschen Frau Dilorenzi viel Freude mit ihrer WordPress-Site und ihren Kunden ein hohes Maß an Inspiration!

Auftrag „coole Seite“

Auch eine Installationsfirma mag es modern!

Es klang beliebig, aber in unseren Ohren vielversprechend, denn der Auftrag lautete: „Ich hätte gerne ’ne coole Seite.“ Diesen Ausspruch tätigte der junge Inhaber einer Firma für Sanitärinstallationen, Heizungstechnik und Solaranlagen. Das war natürlich Musik in unseren Ohren, denn wir konnten aus dem Vollen schöpfen und unserer Kreativität freien Lauf lassen.

Ein aufgefrischtes Logo gab’s auch noch dazu und das Ergebnis – natürlich zu hundert Prozent responsiv und nach SEO Kriterien eingerichtet – erzeugte viele AAAHs und OOOOHs. Und ein glückliches Inhaber-Ehepaar, das nun sicherlich eine der modernsten Websites eines Handwerkerbetriebs sein Eigen nennen kann.

Wer hat noch nicht und will ebenfalls?! Wir stehen zur Verfügung!

Erste Website für eine Gießerei

Das Konzepter-Netzwerk konzipiert und realisiert erste Website für eine Gießerei.

Facebook wurde in den letzten Wochen nur sporadisch gepflegt und der Konzepter-Blog schien in einen Dornröschenschlaf gefallen zu sein. Was war passiert?

Nein, wir und unser Netzwerk, allen voran Publicdesign, waren nicht in Urlaub. Ganz in Gegenteil! Gemeinsam haben wir uns einem sehr interessanten Auftrag gewidmet: der Konzeption und Realisierung des neuen Webauftritts der Esterer Gießerei mit Werken in Altötting und Wurzen.

Eine faszinierende Aufgabe! Zum einen, weil uns das Material, vor allem in flüssiger Form und in seiner ganzen Vielfalt, in seinen Bann zog. Und zum anderen, weil die Esterer Gießerei auf eine erfolgreiche Historie von mehr als 150 Jahren zurückblickt.

Das Ergebnis ist nun online zu bewundern und der Kunde ist glücklich. Was will Agentur mehr!

Das BSI veröffentlicht Studie zur Sicherheit gängiger Content Management Systeme

Sie nutzen für Ihren privaten oder geschäftlichen Internetauftritt WordPress, Typo3, Drupal oder Joomla? Dann wird dieser Artikel für Sie oder auch für Ihre Agentur interessant sein.

Sicherheit im Internet – BSI veröffentlicht Studie zur Sicherheit von CMS

Aber zunächst ein kleiner Exkurs zum Thema CMS: Ein Content Management System, kurz CMS, ist eine Software, die die Erstellung und Bearbeitung von Inhalten (Content) vereinfachen soll. Zielmedien können Webseiten, aber auch andere digitale Medienarten sein. Und unter Content versteht man allgemein Texte, Bilder oder auch Videos.

Entscheidend bei einem CMS ist, dass jeder, der als Autor oder Redakteur auf das System und damit auf das „Backend“ zugreifen kann, auf recht einfach Art und Weise, Content einpflegen, verändern oder löschen kann. Und dies, ohne über HTML- oder PHP-Kenntnisse zu verfügen. Besonders geeignet, und das mit gewissen Restriktionen in der Benutzung des Systems belegt, ist ein CMS für den Fall, dass mehrere Autoren oder Redakteure mit der Pflege eines Internetauftritts betraut sind. Hier dient ein Content Management System auch in hohem Maß der Organisation der Inhalte und Zugriffsrechte auf eine Website.
Open-Source-CMS: WordPress und Joomla werden am häufigsten verwendet.

In den vergangenen Jahre hat sich die Nutzung sogenannter Open-Souce-CMS durchgesetzt. Und dies sowohl im privaten wie auch im kommerziellen Bereich. Zu den frei zugänglichen und kostenlosen Content Management Systemen zählen Drupal, Joomla, Typo3 und WordPress. Dabei sind WordPress und Joomla sicherlich diejenigen Systeme, die bislang die größte Verbreitung erzielt haben. Ein wichtiger Grund, warum selbst Unternehmen heute kaum mehr auf selbst gestrickte CMS-Lösungen zurückgreifen, mag die Affinität von Suchmaschinen, allen voran Google, für Open-Source-CMS sein.
Sicherheitsniveau der Basissysteme gut. Erweiterungen bergen Risiken.

Der Vorteil einer solchen Open-Source-Lösung ist zumeist auch das Problem: Das Basissystem passt auf viele Bedürfnisse, birgt jedoch auch Schwachstellen und damit Angriffsmöglichkeiten für Externe.

Diese Sicherheitslücken ausfindig zu machen, war das Ziel der vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, in Auftrag gegebenen Studie.
Nach dieser ist das Sicherheitsniveau der Basissysteme generell gut. Große Risiken bergen vor allem die Erweiterungen oder Plug-Ins, die eine Website erst zu einem individuell gestalteten Internetauftritt machen. Hier finden sich die meisten Sicherheitslücken.

Das BSI empfiehlt daher, das installierte CMS nicht in der Standardkonfiguration zu betreiben, sondern es hinsichtlich sicherheitsrelevanter Optionen anzupassen oder anpassen zu lassen. Dem können wir uns nur anschließen!

Die vollständige Studie des BSI zur Sicherheit von Content Management Systemen finden hier als PDF zum Download.

Abtauchen im Web

Surfen ober- und unterhalb der Meeresoberfläche

Wir alle tun es, täglich und mehrfach: Das Abtauchen in die digitale Welt des Internets.

Der Redakteur Athanassios Danoglidis hat dies wörtlich genommen und die Daten und Fakten des World Wide Web im Kontext eines Ozeans für webmagazin.de grafisch aufbereitet.

Wir finden es sehr gelungen und wünschen viel Spaß und gute Information beim Surfen oberhalb und Tauchen unterhalb der Meeresoberfläche – beides rein virtuell, versteht sich!

Hier geht’s zur Infografik!

Semantische Suche

Vor einigen Wochen ging es durch die Presse: Google startet mit „Knowledge Graph“ eine neue Generation der Suchmaschine mit semantischen Funktionen. Aber was hat das zu bedeuten?

Internet und SEO: Googles semantische Suche

Hier zunächst ein kleiner Exkurs zur „Semantik“:
Der Begriff „Semantik“ geht auf ein altgriechisches Wort zurück, das mit dem Verb „bezeichnen“ übersetzt werden kann. Entsprechend steht bei der Theorie der Semantik die Beziehung und die Bedeutung von Zeichen im Mittelpunkt der Betrachtungen.

Zeichen können dabei einzelne Wörter, Worte im Sinne ganzer Sätze oder Teilsätze oder auch nur Symbole sein. Die Semantik ist somit die Wissenschaft von der Bedeutung der Zeichen.
Bezieht sich die Semantik als Bedeutungslehre nur auf die Zeichen einer Sprache, spricht man von linguistischer Semantik. Und wenn es um die Aussage von Zeichen und Zeichensystemen geht, von Semiotik.

Die inhaltliche Beziehung zählt für das Suchergebnis

Bei der von Google angekündigten Neuerung handelt es sich gemäß der vorangegangenen Ausführungen somit um eine Suche, die Ergebnisse nicht nur nach Schlagworten, sondern nach einem inhaltlichen Zusammenhang liefert. Entscheidend für das Suchergebnis sind somit die Beziehungen von Begriffen untereinander und nicht allein die Relevanz eines Suchbegriffes auf einer Seite.

Google plant als Ergebnis einer Suche künftig nicht nur eine Liste mit wahllos recherchierten Seiten zur Verfügung zu stellen, sondern gleich Antworten zu einem Themenbereich zu geben.

Ein Beispiel: Die Suche nach einer geschichtlichen Epoche wie dem Mittelalter ergibt nicht nur eine lange Liste mit Webseiten, auf denen von „Mittelalter“ die Rede ist, sondern liefert sofort eine Aufstellung von Fakten wie Jahreszahlen, Hintergründe und bedeutende Zeitzeugen wie Könige, Künstler, Kirchenfürsten etc.

  • Aber wie will Google es schaffen, die Verbindungen zwischen einzelnen Begriffen herzustellen?
  • Und woher will die Suchmaschine wissen, in welchem Kontext der einzelne Nutzer Informationen wünscht?

Dazu hat Google im Jahr 2010 eingekauft: die Datenbank Freebase vom Spezialisten in Sachen Semantik, Metaweb.
„Knowledge Graph“ durchsucht somit künftig das Internet und eine Datenbank mit hunderten Millionen von Objekten und Milliarden von Angaben über die Beziehungen zwischen den Objekten.
Und noch mehr: Knowledge Graph lernt die Gewohnheiten und Interessen eines jeden Nutzers kennen und bietet entsprechend nur für diesen User relevante Ergebnisse an.

Für den Suchenden bedeutet dies gewiss eine Erleichterung und vor allem eine Zeitersparnis. Allerdings erfährt seine Wissensumgebung aufgrund der Ergebnisauflistung nach persönlichen Vorlieben möglicherweise eine Einschränkung.

Wettbewerbsdruck und höhere Anzeigenerlöse als Triebfeder

Aber was hat Google von dieser aufwendigen Innovation? Schneller sein als die Wettbewerber Facebook und Microsoft mit ihren gigantischen Datenpools und, ganz klar, eine äußerst profitabel zu vermarktende Schaltung von Anzeigen.